Hinweise zu den testrückmeldungen

Wie erfolgt die Auswertung?

Zuerst wird die Anzahl der gewerteten und gelösten Aufgaben für jede Aufgabengruppe ermittelt. Falsche Antworten und nicht bearbeitete Aufgaben werden nicht berücksichtigt. Im nächsten Schritt wird die Zahl der richtigen Antworten in eine Skala mit dem Mittelwert 100 und einer Standardabweichung von 10 umgerechnet („Standardwert“). Dabei werden auch die auf empirischem Weg ermittelten Aufgabenschwierigkeiten berücksichtigt, so dass die Ergebnisse von verschiedenen PhaST-Durchgängen miteinander vergleichbar sind.

Hat eine Testteilnehmerin bzw. ein Testteilnehmer einen Standardwert von 100 erzielt, dann entspricht ihre/seine Leistung im Test dem arithmetischen Mittel – immer bezogen auf die Gesamtzahl aller Teilnehmenden.

Etwa 34 Prozent aller Testteilnehmenden liegen mit ihren Standardwerten zwischen 100 und 110; ebenso viele erzielen Werte zwischen 90 und 100. Etwa 48 Prozent aller Teil­nehmenden erreichen Werte zwischen 100 und 120; ebenso viele erreichen Werte zwischen 80 und 100. Nur je zirka 2 Prozent aller Testteilnehmenden erlangen Werte, die höher als 120 oder niedriger als 80 sind.

Und warum das Ganze? Die Umrechnung in Standardwerte ermöglicht es, Resultate aus verschiedenen Aufgabengruppen direkt miteinander oder mit dem Ergebnis im Gesamttest zu vergleichen, auch wenn die einzelnen Aufgabengruppen unterschiedlich viele Aufgaben umfassen.

Der ebenfalls berichtete „Prozentrang“ gibt an, wie viel Prozent der Testteilnehmenden ein niedrigeres oder allenfalls gleich gutes Ergebnis erzielt haben. Bei einem Prozentrang zwischen 30 und 70 wird das Testresultat als durchschnittlich eingestuft. „Durchschnitt” ist hier nicht umgangssprachlich zu verstehen – in einer Stichprobe mit vielen leistungsstarken Personen sind „etwas Schwächere” absolut gesehen immer noch gut!

Im Unterschied zu den Standardwerten erlauben Differenzen zwischen Prozentrangangaben keinen Rück­schluss auf das Ausmaß des Unterschieds zwischen den zugrunde liegenden Punkt­werten.

Ein Beispiel: Ein Prozentrang von 94,5 besagt, dass 5,5 Prozent (100 minus 94,5) aller Teil­nehmenden besser abgeschnitten haben. 94,5 Prozent haben damit ein gleich gutes oder weniger gutes Ergebnis erzielt.

 

Wie kann man die Ergebnisse des Gesamttests interpretieren?

Die eingangs berichtete Auswertungsregel gilt auch für den Gesamttest. Der Standardwert im Gesamttest wird „Testwert“ genannt. Auch für den Testwert wird der ent­sprechende Prozentrang ausgewiesen.

Zusätzlich wird für den Testwert ein „Notenäquivalent“ berechnet. Durch die Umrechnung des Testwerts auf eine Noten­skala können Testergebnisse und HZB-Noten kombiniert werden. Die Umrechnung erfolgt so, dass die Verteilung der Notenäquivalente aller Testteilnehmenden eine ähnliche Standardabweichung aufweist wie HZB-Noten. Dies ermöglicht eine optimale Gewichtung mit den HZB-Noten. Der Durchschnitt des Noten­äquivalents beträgt etwa 2,5, so dass ca. zwei Drittel der Notenäquivalente zwischen 2,0 und 3,0 liegen. Das beste mögliche Notenäquivalent ist 1,0, das schlechteste 4,0. Bessere Notenäquivalente als 1,5 sind allerdings sehr selten.

NEWS

Die Goethe-Universität Frankfurt berücksichtigt nun ebenfalls das Ergebnis des PhaST in ihrem Auswahlverfahren. Bereits für die Bewerbung zum Sommersemester 2021 ist es hier möglich ein PhaST-Ergebnis bei der Bewerbung über die Stiftung für Hochschulzulassung einzureichen.

Aus diesem Grund bieten wir in diesem Jahr noch einen Testtermin am 12.12.2020 in Frankfurt an, für den die Anmeldung ab sofort möglich ist.

Die Termine für das Jahr 2021 sind noch in der Planung, sobald die Termine feststehen, werden wir an dieser Stelle darüber informieren.

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Hier können Sie sich für den PhaST anmelden.

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